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Tagesgänge Deutschland

 

Die Abbildung zeigt den zeitlichen Verlauf der eingespeisten Windleistung an extremen Tagen im Jahr 2014. Der absolute Höchstwert der Windleistung im Jahr 2014 und über alle Jahre hinweg wurde am 12. 12. 2014 mit 29 687 MW zwischen 13:30 Uhr und 13:45 Uhr erreicht. Begünstigt durch das Sturmtief „Billie“ waren zu diesem Zeitpunkt 76 % der in Deutschland installierten WEA-Nennleistung am Netz. Der Tag mit der höchsten mittleren Windleistung (27 565 MW) über 24 Stunden war der 22. 12. 2014. Dank Sturmtief „Freia“ wurden 662 GWh eingespeist, was 7,5 % des Dezemberertrages entspricht. 

 

 

 

Extreme Tagesgänge in der Einspeisung von Windstrom in das deutsche Stromnetz 2014, basierend auf viertelstünd­lichen Hochrechnungen der Windleistung und des Strompreisverlauf dieser Extremtage am EPEX Spot Auktionsmarkt
Datenquellen: [50Hertz Transmission GmbH]; [Amprion GmbH]; [TenneT TSO GmbH]; [Transnet BW GmbH]; [EPEX SPOT European Power Exchange]



Der Tag mit den niedrigsten Winderträgen war der 2. 10. 2014. Mit einer durchschnittlichen Leistung von 380 MW wurden an diesem Tag nur 9,1 GWh Windstrom eingespeist. Die maximale absolute Leistungszunahme wurde am 12. 12. 2014 gemessen. Von 07:30 Uhr bis 07:45 Uhr stieg die Windleistung um 1622 MW auf ca. 22 500 MW an, was einem Leistungsanstieg von rund 8 % innerhalb dieser 15 Minuten entspricht. Die maximale absolute Leistungsabnahme war am 11. 5. 2014 zu verzeichnen. Hier sank die Windleistung von 14:00 Uhr bis 14:15 Uhr um 2029 MW (11 %).

 

Der Einfluss des Windertrages spiegelt sich teilweise in den zeitlichen Verläufen der Börsenstrompreise wider. Der nahezu glockenförmige Verlauf der Windleistung am 11. 5. 2014 von 02:00 Uhr bis 20:00 Uhr ist gegenläufig zum Strompreis. Mit dem Anstieg der Windleistung sank der Börsenstrompreis gegen 14:00 Uhr auf das Tagesminimum von ‑6,5 ct/kWh ab, während die Windleistung das Tagesmaximum erreichte. Mit dem Abfall der Windleistung bis 20:00 Uhr stieg der Börsenstrompreis mit leichter Verzögerung auf den Tageshöchstwert von etwa 3,4 ct/kWh. Neben dem sinkenden Windstromangebot sind für diesen Preisanstieg auch der Rückgang der PV-Einspeisung um diese Uhrzeit und die steigende Nachfrage in den frühen Abendstunden verantwortlich. Für die maximale Leistungszunahme am 12. 12. 2014 ist nur ein geringer Einfluss auf den Börsenstrompreis zu erkennen.

 

 


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