Kontakt | Impressum | Quellen | FAQ | English | Suche

Netzausbau onshore

 

Der am 30. Juni 2016 von der BNetzA genehmigte Szenariorahmen ist der Ausgangspunkt für die Erstellung des Netzentwicklungsplans (NEP) sowie des Offshore-Netzentwicklungsplans (O-NEP) 2030. Der erste Entwurf der ÜNB zum NEP 2030 wurde am 31. Januar 2017 von den ÜNB veröffentlicht.

 

 

Wie bereits in den vorherigen Netzentwicklungsplänen, wird zur Bestimmung der notwendigen Maßnahmen das NOVA-Prinzip (Priorisierung von Netzoptimierungs- und -verstärkungsmaßnahmen gegenüber reinen Ausbaumaßnahmen) angewandt. Diese Abbildung zeigt die im NEP angegebenen Anfangs- und Endpunkte der neuen Trassen, jedoch keine konkreten Trassenverläufe. Diese werden erst in nachgelagerten Genehmigungsverfahren festgelegt. [UeNB Netzentwicklungsplan]

 

 

 

 

Darstellung der DC-Projekte in Szenario B 2035 nach dem ersten Entwurf der ÜNB

Datenquelle: [UeNB Netzentwicklungsplan]

 

 

 

 

Laut den Ergebnissen der Netzanalysen der ÜNB steigt der Umfang des Netzentwicklungsbedarfs im NEP 2030 gegenüber dem NEP 2025 an. Zurückzuführen ist dies mitunter auf den fünf Jahre weiter in die Zukunft reichenden Zielhorizont. Bis 2030 wird mit einem weiteren Zuwachs der Stromerzeugung aus Offshore-Windenergie und Photovoltaik gerechnet. Die Entwicklung in der Onshore-Windenergie gilt durch das EEG 2017 als gedämpft und wird bis 2030 in etwa den Annahmen des NEP 2025 entsprechen. Auf dieser Grundlage entsteht ein anwachsender, großräumiger Übertragungsbedarf zwischen den Regionen mit Erzeugungsüberschüssen in Nord- und Ost Deutschland sowie den Regionen mit Erzeugungsdefiziten in Süddeutschland. [UeNB Netzentwicklungsplan]

 

 

Nach dem ersten Entwurf des NEP 2030 beträgt das Volumen der Netzverstärkungen auf Bestandstrassen im Leitszenario B 2030 rund 8300 Trassenkilometer. Der Ausbaubedarf neuer Leitungstrassen wird in den Szenarien jeweils gleichermaßen mit rund 3800 km beziffert, davon sind ca. 2600 km Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) und rund 1200 km Wechselstrom-Verbindungen (AC). In diesem Ausbaubedarf ist auch der deutsche Anteil der Gleichstrom-Interkonnektoren nach Belgien, Dänemark, Norwegen und Schweden mit einer Länge von rund 330 km enthalten. Die Übertragungskapazität der HGÜ-Verbindungen wird in den Szenarien jeweils in Summe zu 8 GW ermittelt. [UeNB Netzentwicklungsplan]

 

 

Die Investitionskosten für die Zubaunetz-Maßnahmen werden im NEP 2030 überwiegend auf Basis von Standardkosten ermittelt und haben einen vorläufigen Charakter. Das Gesamtvolumen der Investitionen liegt in den Szenarien (Zieljahr 2030) in einer Bandbreite von 34 bis 36 Mrd €. Hierbei wurden die Vorgaben des Bundesrats von Ende 2015 berücksichtigt, nachdem die HGÜ-Verbindungen DC1 sowie DC3-5 (SuedLink) vollständig als Erdkabel ausgeführt werden sollen. Bei einer Ausführung mit Erdkabeln von nur 75 Prozent liegen die Schätzkosten rund 2 Mrd € niedriger. [UeNB Netzentwicklungsplan]

 

 

 

 


Wind im Strommix

Energiewende in Deutschland
Windenergie weltweit


Netzintegration

Einspeisung und Erträge
Netzbetrieb
Netzausbau


Onshore

Zubau
Technik
Windressourcen
Zuverlässigkeit
Betriebsergebnisse
Rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen
Karten


Offshore

Ausbau der Offshore-Windenergie
Technische Entwicklung
Wind- und Wellenbedingungen
Betriebsergebnisse
Rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen
Karten


Veröffentlichungen

Windenergie Report Deutschland
Special Reports
Fraunhofer IWES Veröffentlichungen
Werkzeuge


Projekte

Offshore~WMEP
RAVE
EWeLiNE
EVW
OFT
WinBinn
WInD-Pool