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Direktvermarktung

 

Das in 2014 novellierte EEG sieht eine verpflichtende Direktvermarktung vorerst für alle Neuanlagen über 500 kW und ab 2016 für alle neuen WEA über 100 kW vor. Somit ist der Anlagenbetreiber aufgefordert, den Windstrom direkt und selbstständig zum Verkauf anzubieten. Zum August 2014 befanden sich über 87 % der installierten Windleistung in der Direktvermarktung [IKEM].

 

Der Erlös des Betreibers bzw. des Direktvermarkters setzt sich aus dem erzielten Verkaufspreis und der Marktprämie zusammen. Die Höhe der Marktprämie wird monatlich rückwirkend als Differenz des anzulegenden Wertes (Grund- bzw. Anfangsvergütung) und eines mittleren Marktwertes an der EEX Strombörse berechnet. Die Marktprämie kann nur für fernsteuerbare Anlagen in Anspruch genommen werden.

 

Mit der EEG-Reform 2014 kann die Grund- und Anfangsvergütung für Neuanlagen nicht mehr durch zusätzliche Bonuszahlungen (wie Systemdienstleistungsbonus oder Managementprämie) ergänzt werden. Die Managementprämie für Bestandsanlagen sinkt ab 2015 auf 0,40 ct/kWh für fernsteuerbare WEA bzw. 0,30 ct/kWh für nicht fernsteuerbare WEA.

 

 

 

EEG-Förderung basierend auf der zum 1. August 2014 novellierten Fassung

Datenquelle: [EEG 2014]

 

 


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