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Wellenhöhe und Zugänglichkeit

 

Die Zugänglichkeit per Schiff zu einer Offshore-WEA wird im Wesentlichen durch die Wellenhöhe bestimmt. In der Regel werden Wettersituationen mit einer signifikanten Wellenhöhe (Hs) von mehr als 1,5 m als „Weather Days“ bezeichnet. Ab dann kann die WEA nicht mehr gefahrlos mit einem Arbeitsschiff erreicht werden. Um die Wellenhöhen von Nord- und Ostsee zu vergleichen, wurden die Daten von FINO1 und FINO2 von 2010 bis 2014 analysiert. Die folgende Abbildung zeigt die Verteilung der mittleren signifikanten Wellenhöhen der beiden Messplattformen im Jahr 2014 und im Mittel von 2010 bis 2013. In der Nordsee (FINO1) sind die relativ höheren signifikanten Wellenhöhen im Vergleich zur Ostsee (FINO2) zu erkennen. Dies führt zu einer geringeren Zugänglichkeit in der Nordsee.

 

 

 

Verteilung der mittleren signifikanten Wellenhöhe für FINO 1 und FINO 2 in 2014 und im Mittel von 2010 bis 2013
Datenquelle: [BSH]

 

 

Auch einen Monatsvergleich der mittleren signifikanten Wellenhöhen für die Messstationen FINO1 und FINO2 lässt eine geringere mittlere Wellenhöhe in der Ostsee erkennen. Die in der unteren Abbildung fehlenden Werte sind auf die geringe Datenqualität zu diesen Zeitpunkten zurückzuführen. Der dargestellte Mittelwert für März am Messpunkt FINO2 basiert aus diesem Grund lediglich auf dem Vorjahreswert, was den verhältnismäßig hohen Wert erklären könnte.

 

 

 

Monatsvergleich der mittleren signifikanten Wellenhöhen für FINO1 und FINO2 in 2014 und im Mittel von 2011 bis 2013

Datenquelle: [BSH]

 

 

An beiden Standorten ist die relativ niedrigere Wellenhöhe im Sommer erkennbar. Da im Sommer ebenfalls niedrigere Windgeschwindigkeiten vorherrschen, planen die meisten Betreiber ihre Instandhaltungsaktivitäten in diesen Monaten.

 

Dennoch müssen aufgrund der begrenzten Zugänglichkeit die bestehenden Zugangssysteme für einen effizienten Einsatz der Offshore-Windenergie optimiert werden. In diesem Bereich wird noch verstärkt geforscht. Ziel ist es, Systeme zu entwickeln, die für höhere signifikante Wellenhöhen ausgelegt sind und einen sicheren Personaltransfer gewährleisten, um so wiederum die „Weather Days“ zu minimieren.

 

 


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