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Verfügbarkeit

 

Ziel der Instandhaltung ist das Erreichen einer hohen technischen Verfügbarkeit und eines hohen Windstromertrags der WEA mit möglichst geringen Kosten. Moderne WEA erreichen an Land in der Regel eine Verfügbarkeit von 97 Prozent bis 99 Prozent [ISET 2008]. Für Offshore-Projekte ist, aufgrund der besonderen Standortsituation und den damit ver­bundenen Herausforderungen, wie Belastungen und Zugänglichkeit, generell mit geringeren Verfügbarkeiten zu rechnen [Wind Meer Stroma a]. Forschung und Industrie erarbeiten gemeinsam neue Methoden und Werkzeuge für optimierte und preagierende Instandhaltungsverfahren, mit den Zielen, die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen und die Kosten für Wartung und Instandset­zung zu reduzieren [Wind Meer Stroma a].

 

Die Abbildung zeigt die technische Verfügbarkeit von unterschiedlichen OWP, geordnet nach dem Zeitpunkt ihrer Inbetriebnahme. Während die älteren Parks, die aus WEA mit ver­hältnismäßig geringen Nennleistungen bestehen, sich relativ nah an der Küste befinden und Verfügbarkeiten in der Band­breite der durchschnittlichen Onshore-Verfügbarkeit aufweisen, ist die Verfügbarkeit neuerer und weiter von der Küste errichte­ter Parks teils deutlich niedriger. Zwar sind, wie z. B. alpha ventus und Egmond aan Zee zeigen, hohe Verfügbarkeiten auch in diesen Bereichen erreichbar, doch sind diese meist mit einem erhöhten Instandhaltungsaufwand verbunden. Aufgrund der Nicht-Veröffentlichung von Verfügbarkeitsdaten der Windpark-Betreiber ist eine vollständige Aktualisierung dieser Daten nur begrenzt möglich.

 

 

 

Verfügbarkeit von Offshore-Windenergieanlagen

Datenquellen: [BERR 2008a]; [Pijkeren Hoefakker]; [Fraunhofer IWES 2012];

[alpha ventus]; [BERR Offshore Wind Capital Scheme]; [NordzeeWind]

 

 

Je weiter draußen Offshore-Windparks auf dem Meer installiert sind, umso länger dauern die Anfahrten mit den Serviceschiffen und umso mehr reduzieren sich entsprechend die effektiven Einsatzzeiten von Personal vor Ort für Reparaturen und Wartungsarbeiten. Um diesen Einschränkungen durch lange An- und Abreisezeiten entgegenzuwirken, werden »Hotelschiffe« eingesetzt, die in kurzer Entfernung zu den Offshore-Windparks vor Anker liegen. Sie bieten Unterkünfte, Werkstätten sowie Verpflegungs- und Freizeiteinrichtungen für das Servicepersonal. Mit Tenderbooten werden die Servicekräfte in kurzer Zeit vom Hotelschiff zu ihren Einsatzorten transportiert. Seit Ende 2016 steht für die technische Betreuung der Offshore-Windparks Sandbank und DanTysk eine Offshore-Wohnplattform in der Nordsee. Dieses »Offshore-Hotel« bietet Platz für etwa 50 Personen, die in Zwei-Wochen-Schichten von hier aus Wartung und Service dieser beiden Offshore-Windparks übernehmen [Vattenfall Offshore Hotel].

 

 


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