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Weiterer Ausbau in deutschen Gewässern: 2017-2030

 

Am 18. Oktober 2016 wurde das Gesetz zur Entwicklung und Förderung der Windenergie auf See (kurz WindSeeG) verkündet, das zum 1. Januar 2017 in Kraft trat. Hierin wird ein Ausschreibungssystem für die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien eingeführt, das auch für die Windenergie auf See einen Systemwechsel bedeutet [BNetzA Netzentwicklungsplan 2014]. Anfang Januar 2017 wurden von der BNetzA die Bedingungen für die erste Ausschreibung nach dem neuen WindSeeG bekannt gegeben. Der Höchstwert für die Vergütung von Strom aus Windenergieanlagen auf See liegt demnach bei 12 ct / kWh.

 

 

 

 

Ausbauszenario 2017 bis 2030

Datenquelle: [BNetzA Offshore Ausschreibungsverfahren]

 

 

 

Die erste Ausschreibung umfasst 1.550 MW und erfolgt zum 1. April 2017 [BNetzA Ausschreibung 2016]. Der weitere Ausbaupfad der Offshore-Windenergie bis 2030 erfolgt in drei Phasen [BNetzA Offshore Ausschreibungsverfahren].

 

Phase 1 – Alte EEG-Rechtslage: Von 2017 an bis 2020 wer­den nach der alten Rechtslage Projekte mit unbedingter Netzanschlusszusage oder Kapazitätszuweisung fertiggestellt. Ausgehend von etwa 4100 MW kumulierter Leistung zum 31. Dezember 2016 bedeutet dies bei einem mittleren Zubau von 1200 MW in den Jahren 2017 bis 2020 eine kumulierte Gesamtkapazität von 7700 MW zum Ende dieser Phase. Das Ausbauziel von 6500 MW installierter Leistung wird nach die­sem Szenario Anfang 2020 erreicht.

 

Phase 2 – Übergangsphase: Bereits 2017 und 2018 erfolgen die ersten Ausschreibungen in Höhe von jeweils 1550 MW für bestehende Projekte. Hierunter fallen diejenigen Vorhaben, die bereits vor dem 1. August 2016 eine Genehmigung erhalten haben oder planfestgestellt sind oder für die bereits ein Erörterungstermin stattgefunden hat. Die Ergebnisse dieser beiden Ausschreibungen sollen in einer Übergangsphase von 2021 bis 2026 zum Zubau von jeweils 500 MW in 2021 (nur Ostsee) und 2022 und zu jeweils 700 MW Zubau in den Jahren 2023 bis einschließlich 2025 führen.

 

Phase 3 – Zentrales Modell: Nach dieser Vorlaufzeit sollen ab 2026 jeweils 700–900 MW neu in Betrieb gehen. Die Umsetzung dieses Ausbauszenarios führt dann zu dem Ausbauziel von 15 000 MW in 2030.

 

 


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